Am Dortmunder Karl-Schiller-Berufskolleg hat es laut Pressemeldungen am Montagmorgen, 27. Oktober 2025, eine Schussabgabe sowie den Einsatz von Pfefferspray im Rahmen eines Streits unter Schülern gegeben. Eine Gruppe von ca. 10 Personen soll demnach aneinandergeraten sein. Die Polizei fahndet offenbar nach einer flüchtigen Person und habe die Tatwaffe sicherstellen können.
Derartige Vorfälle häufen sich seit einiger Zeit, insbesondere an sogenannten Brennpunkten und Schulstandorten mit besonders schlechtem Sozialindex, von denen insbesondere das Ruhrgebiet eine größere Menge aufweist. Eine Besserung der Lage scheint derzeit nicht in Sicht zu sein, auch wenn das Bildungsministerium regelmäßig auf bereits laufende Maßnahmen zur Gewaltprävention und Gefahrenabwehr hinweist. Es ist daher von großer Relevanz, möglichst schnell und ausgiebig Klarheit über Gewaltdelikte im Schulalltag zu schaffen.
Unter diesen Gesichtspunkten frage ich die Landesregierung:
- Welchen Aufenthaltsstatus haben die an dem Vorfall beteiligten Personen?
- Wie lauten die Vornamen der beteiligten Personen?
- Lagen gegen beteiligte Personen bereits im Vorfeld Strafen, Ermittlungen oder Vorkenntnisse über drohende Gewaltanwendung vor?
- Welche Konsequenzen zieht die Landesregierung aus solchen Vorfällen?
- Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung, um die Zunahme von Gewaltvorfällen an den Schulen Nordrhein-Westfalens zu bekämpfen?
Dr. Christian Blex
